Stadtoldendorf (01.08.09). Zum Jubiläum bekommt die Städtepartnerschaft zwischen Stadtoldendorf und der französischen Partnerstadt neuen Schwung. Im September vergangenen Jahres – exakt zum offiziellen 20-jährigen Bestehen der Partnerschaft – waren die Franzosen zu Gast in Stadtoldendorf, inzwischen haben sich die Homburgstädter aufgemacht zu einem Gegenbesuch.
Von dem mehrtägigen Aufenthalt brachten sie viele schöne Eindrücke mit – auch in Form von Fotoaufnahmen. Diese wollen die La Montagne-Fahrer am kommenden Mittwoch gemeinsam ansehen und die kurze Frankreich Reise noch einmal Revue passieren lassen. Da der Fotoabend allerdings nur für die Teilnehmer der Fahrt gedacht und nicht öffentlich ist, bieten wir den TAH-Lesern auf dieser Seite die Möglichkeit, ein paar Momentaufnahmen der Reise zu betrachten.
Was die Frankreich-Fahrt von Stadtoldendorfer Seite auszeichnete, war die Teilnahme einiger junger Menschen, die bislang noch nicht in Frankreich waren, aber durch den Aufenthalt in La Montagne auf den Geschmack gekommen sind, die Städtepartnerschaft weiterhin mit Leben zu füllen. „Beim nächsten Mal sind wir gerne wieder mit dabei“, war bei der Rückfahrt häufiger zu hören.
Durch die beiden gegenseitigen Besuche mit einem Abstand von nicht einmal einem Jahr konnte die Städtepartnerschaft nach einer vorübergehenden Durststrecke wieder auf eine neue Basis gestellt werden.
Mittlerweile ist bereits ein Arbeitspapier aus La Montagne und Stadtoldendorf eingetroffen, auf dem skizziert ist, wie es mit der Partnerschaft weitergehen soll und welche gegenseitigen Besuchstermine sich anbieten würden. Auch von Seiten der Schulen ist daran gedacht, die Verbundenheit beider Städte wieder stärker aufleben zu lassen.
Die Sprachbarrieren, die naturgemäß zwischen den Teilnehmern vorhanden sind, wurden durch zwei Dolmetscher auf deutscher Seite – allen voran Angela Vorwerk-Affelt – elegant überwunden. Obwohl auch das nicht immer notwendig war, wie sich im weiteren Verlauf des viertägigen Aufenthaltes zeigte: Wenn es zu vorgerückter Stunde zum geselligen Teil überging, verstand man sich auch ohne Dolmetscher oft ganz gut – so schön kann Völkerverständigung sein. (nig)

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