
Neuhaus (02.04.2011). Alle – oder zumindest viele – reden in diesen Wochen im Kreis Holzminden von der Wildkatze, doch kaum jemand hat sie so oft aus der Nähe gesehen wie Jürgen Borris. Der Naturfotograf aus Neuhaus ist dem scheuen Raubtier seit Jahren mit seiner Kamera auf der Spur – nicht zuletzt in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Wildbiologischen Instituts Göttingen. Sein Vortrag „Porträt eines anmutigen Jägers auf leisen Pfoten“ war einer der Höhepunkte im Rahmenprogramm zur großen Ausstellung „Wildkatzen. Ihr heimliches Leben im Solling“, die noch bis zum 17. April im Weserrenaissance-Schloss Bevern gezeigt wird.
Die Fotos auf dieser Seite zeugen in erster Linie von der unermesslichen Geduld des Fotografen und dem Gespür für den richtigen Moment. Zugleich sind sie der Beweis dafür, dass sich der Wildkatzen-Bestand im Weserbergland erholt. Um diesen Prozess zu unterstützen, wird übrigens am Montagmorgen Niedersachsens Landwirtschaftsminister Lindemann den ersten Baum für einen vom BUND initiierten Wildkatzen-Korridor bei Golmbach pflanzen.

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