Freitag, 24. November 2017
Montag, 13. November 2017

14.000-Mark-Fund in Holzminden löst große Medienresonanz aus

Holzminden. Am Mittwoch letzter Woche berichtete der TAH über die Geschichte einer ungewöhnlichen Fundsache in Holzminden: 14.000 Mark in Scheinen hatte eine Flüchtlingsfamilie aus Syrien in einem gegen eine Spende von zwei Euro bei der Holzmindener Tafel erworbenen Bettlaken gefunden. Kurz bevor die Frist von einem halben Jahr abgelaufen war, hatte der Tafel-Vorstand die Öffentlichkeit gesucht, um doch noch den rechtmäßigen Besitzer zu finden. Auch hatte die Tafel bei der Stadt Holzminden (das Fundbüro bewahrt die 14.000 Mark seit einem halben Jahr auf) schriftlich Ansprüche auf den Fund geltend gemacht. Auch viele überregionale Medien griffen nach dem TAH-Artikel die Sache auf, der NDR berichtete im TV. Und besonders in den sozialen Medien wurde der Tafel-Vorstand mit viel Kritik bedacht.  Ein reger Austausch fand zum Beispiel auf der TAH-Facebook-Seite statt. Einige glauben an „Weihnachtsmärchen“ und wollen kein Wort glauben von dem, was sie da gelesen hatten. Viele gönnen den ehrlichen Findern das Geld.

Die Sache ist noch lange nicht geklärt. Juristin Christina Augustin von der Rechtsabteilung der Stadt Holzminden prüft die Eigentümerfrage neu, nachdem die Tafel Ansprüche angemeldet hat. „Die juristische Prüfung dauert an“, teilt sie mit. Zu klären gilt unter anderem, ob die Tafel durch Spende zur Zwischeneigentümerin geworden ist oder nicht oder es sich um einen „Schatzfund“ handelt, sich Eigentümer und Finder den Fund teilen. (spe)

 

Lesen Sie mehr im TAH vom 14.11.17

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