Mittwoch, 08. April 2020
Freitag, 28. Februar 2020

AG Bahn stellt die Umbaupläne für den Bahnhof Holzminden vor

Die AG Bahn hatte in die Kantine geladen, hier Karl-Heinz Witzel beim Vortrag. Foto: spe

Holzminden. Seit Donnerstag liegen die Unterlagen für den Umgestaltung und den barrierefreien Umbau des Holzmindener Bahnhofs im Bürgerbüro im Rathaus aus, auch im Internet können sie eingesehen werden. Mitte nächsten Jahres sollen die Arbeiten starten und frühestens 2022 abgeschlossen sein. Im Mittelpunkt stehen der Bau zweier Rampen, um den Mittelbahnsteig barrierefrei zu erschließen, und die Erhöhung der Bahnsteige von 38 auf 76 Zentimeter. Beim Ein- und Aussteigen gibt es dann keine Stufe mehr. Am Freitag hatte die AG Bahn Holzminden-Höxter Vertreter des Seniorenrates Holzminden, der Verkehrsinitiative Nachhaltige Mobilität, des Sozialverbandes SoVD und der Presse zu einer Infoveranstaltung über die Maßnahme in die ehemalige BSW-Kantine auf dem Bahnhofsgelände eingeladen. Hier stellten die Mitglieder der rührigen Arbeitsgemeinschaft ihre Sicht der Dinge und ihre hartnäckige Lobbyarbeit für die Bahnhofmodernisierung seit Jahren dar, erneuerten vor allem aber die Aufforderung an die Stadt, da die Planungen der Bahn ja nun vorliegen, ihrerseits tätig zu werden und das Bahnhofsumfeld zu beplanen. „Die AG Bahn hat viele Vorschläge gemacht. Aber die Stadt bewegt sich nicht. Die Ausflüchte der Ratsmehrheit sind hergeholt, und der Bürgermeister sagt gar nichts“, stellte AG-Bahn-Sprecher Hans Peter Sawatzki lapidar fest und erntete Zustimmung seiner Mitstreiter. An den Ausbauplanungen wurde aber auch Kritik laut: So sollen der neue Hausbahnsteig und die Rampen keine Dächer haben. (spe)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 29. Februar