Mittwoch, 25. April 2018
Sonntag, 15. April 2018

Auftakt zur Städtebauförderung: „Wollt ihr, dass eure Stadt lebt?“

Bürgermeister Jürgen Daul, Diplom-Geografin Tanja Klein und Stadtbaudezernent Jens-Martin Wolff sind zuversichtlich, dass sich viele Bürger in den Prozess einbringen werden.

Holzminden. Holzmindens Bürgermeister Jürgen Daul bittet „um etwas Geduld“ und nimmt Bezug auf die jüngsten Einlassungen von Ralf Schwager, der Ratspolitik und Verwaltung und das Stadtoberhaupt im Speziellen zum unverzüglichen Handeln aufgefordert hat, die Innenstadt Holzmindens attraktiver und lebenswerter zu machen (der TAH). Bis Ende Dezember sei die Stadtmarketing GmbH unter der Geschäftsführung von Ralf Schwager für die Innenstadt zuständig gewesen, erinnerte Daul. „Wir sollten beachten, bei allen Punkten, die wir abarbeiten müssen, haben wir eine schöne Innenstadt und einen wunderbaren touristischen Zuspruch.“ Und dennoch kommt in diesen Wochen Schwung in die Debatte um eine vitale und saubere Altstadt, den großen Leerstand (für den nun wieder die Stadt selbst zuständig ist) und die Zukunftsfähigkeit der Innenstadt. Holzminden will Städtebaufördermittel einwerben über das Bund-Länder-Programm „Aktive Stadt- und Ortsteilzentren“, das hat der Rat beschlossen.

Um in das Programm aufgenommen zu werden, ist unter anderem vorab die Öffentlichkeit zu informieren und zu beteiligen mit einer Auftaktveranstaltung, die am heutigen Montag um 19 Uhr in der Stadthalle Holzminden stattfindet. Die Hoffnung ist, dass viele Holzmindener dorthin kommen und sich einbringen.

Die mit den vorbereitenden Untersuchungen beauftragte Diplom-Geografin Tanja Klein vom Büro KoKo fragt: „Wollt ihr, dass eure Stadt lebt? Was ist den Holzmindenern ihre Stadt wert?“ Alle Bürger sind eingeladen, sich Gedanken darüber zu machen und sich zu beteiligen – Eigentümer von Liegenschaften ebenso wie alle, die in der Altstadt ihren Arbeitsplatz oder ein Geschäft haben, die hier wohnen oder einfach ein Herz für die Altstadt haben. (spe)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 16. April 2018