Dienstag, 29. September 2020
Donnerstag, 13. August 2020

BGZ will in Würgassen Nägel mit Köpfen machen

Während der Protest gegen Würgassen stärker wird (Foto: nächtliche Anstrahlaktion der Bürgerinitiative), will die BGZ die Genehmigungsverfahren beginnen. Foto: prox

Würgassen. Die BGZ, die bundeseigene Gesellschaft, die in Würgassen ein Zwischenlager für Atommüll bauen will, will Nägel mit Köpfen machen. Die Genehmigungsanträge für das Bauprojekt auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen sollen im zweiten Halbjahr 2021 gestellt werden. Um das Genehmigungsverfahren dafür vorzubereiten, hat das Essener Unternehmen jetzt die Bezirksregierung Detmold gebeten zu prüfen, wie sich das Logistikzentrum genannte Atommüllager mit dem bestehenden Regionalplan vereinbaren lässt. Dafür hat die BGZ Widerspruch gegen die bestehende Regionalplanung eingelegt. Mit dem Widerspruch wurde auch die Wiederherstellung des früheren Rechtszustandes beantragt, weil die Raumordnungsplanung beschlossen wurde, bevor die Entscheidung zum Bau des Logistikzentrums in Würgassen gefallen war. (fhm)

Mehr lesen Sie im TAH vom 14.08.2020.