Mittwoch, 23. September 2020
Dienstag, 14. April 2020

Bis zu zehn Güterzüge am Tag nach Würgassen

Das ehemaligen Atomkraftwerk Würgassen an der Weser. Das Logistikzentrum soll im rechten Teilbereich des Bildes seinen Platz finden, vom Wäldchen unterhalb des kleines Sees bis zur Zufahrtsstraße zum Kraftwerksgelände. Foto: BGZ

Würgassen. Wenn es nach dem Bundesumweltministerium geht, dann kommt nur noch Würgassen als Standort für ein Logistikzentrum infrage. Das bekräftigte Staatssekretär Jochen Flasbarth bei einem Pressegespräch des Ministeriums zur Zukunft von Würgassen. Am 6. März gab die Bundesgesellschaft für Zwischenlagerung, die vor vier Monaten das ehemalige Atomkraftwerk Würgassen übernommen hat, bekannt, dass auf dem Gelände des ehemaligen Kernkraftwerks Würgassen das zentrale Eingangslager für das Endlager Konrad errichtet werden soll. Es soll bis 2027 fertig gestellt sein. Hier wird eine 325 Meter lange, 125 Meter breite und 16 Meter hohe Halle aus Stahlbeton entstehen, die als Lager für schwach- bis mittelradioaktiven Abfall dienen soll. „Die für die Errichtung des Logistikzentrums operativ verantwortliche BGZ hat sich auf der Grundlage sachlicher Kriterien dafür entschieden, die weiteren Planungen auf den Standort Würgassen zu beschränken. Das Bundesumweltministerium hat diese Entscheidung vom Öko-Institut überprüfen lassen, das die Entscheidung als sachgerecht bestätigt hat“, bestätigte Flasbarth gegenüber dem TAH. Alternativen seien im Vorfeld geprüft werden, Würgassen habe die beste Eignung. (fhm)

Mehr lesen Sie im TAH vom 15.04.2020.