Mittwoch, 23. September 2020
Freitag, 21. August 2020

Bürgerinitiative beauftragt Gutachter wegen Atommüll-Lager

Auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Würgassen soll das Logistikzentrum für „Schacht Konrad“ entstehen. Foto: bs

Würgassen. Die Bürgerinitiative „Atomfreies 3-Ländereck e.V.“ hat zwei unabhängige Gutachter beauftragt, die Standortwahl des zentralen Bereitstellungslagers für das Endlager Schacht Konrad nach objektiven wissenschaftlichen Kriterien zu überprüfen. Die Gutachter sind: Rechtsanwalt Siegfried de Witt, Fachanwalt für Verwaltungsrecht aus Potsdam, und Professor Dr. Karsten Runge von der Oecos GmbH in Hamburg. Dass in Würgassen ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle entstehen soll, hängt zu 100 Prozent damit zusammen, dass „Schacht Konrad“ bei Salzgitter Endlager für Atommüll ist. „Schacht Konrad“ hat vor 15 Jahren die atomrechtliche Genehmigung erhalten, Endlägerstätte zu sein. Allerdings ist in der Genehmigung die Vorgabe enthalten, dass die Endlagerung durch ein Logistikzentrum vorbereitet werden muss. Aufgrund der Lage von „Schacht Konrad“ ist dies dort nicht möglich. So kam es dazu, dass Würgassen  vom Bund als Zwischenlager und Logistikzentrum „ausgewählt“ wurde. (fhm)

Mehr lesen Sie im TAH vom 22.08.2020.