Freitag, 19. April 2019
Montag, 15. April 2019

Datenträger-Fund hat geringere Relevanz als bislang dargestellt

Die Datenträger wurden bei Abrissarbeiten auf der Parzelle des Hauptbeschuldigten gefunden. Foto: tah/Symbolfoto

Lügde. Im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu dem vermuteten tausendfachen Kindesmissbrauch wurden am 11. und 12. April auf dem Campingplatz in Lügde bei den Abrissarbeiten auf der Parzelle des Hauptbeschuldigten insgesamt zwei CDs und zwei Disketten aufgefunden. Polizei und Staatsanwaltschaft haben in einer gemeinsamen Presseerklärung mitgeteilt, dass eine Auswertung der aufgefundenen Datenträger gab. Aufgrund von Beschädigungen lässt sich aktuell lediglich eine CD teilweise auslesen. Nach bisherigem Kenntnisstand handelt es sich bei den Inhalten auf der CD nicht um relevante Daten, die auf weitere Opfer oder andauernden Missbrauch schließen lassen. Im Übrigen ist nach Einschätzung von Staatsanwaltschaft die Relevanz von Datenträgern für die Beweisführung hinsichtlich der Missbrauchstaten geringer anzusehen, als in der öffentlichen Berichterstattung vermittelt.

Mehr lesen Sie im TAH vom 16.04.2019.

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