Freitag, 19. Juli 2019
Mittwoch, 15. Mai 2019

Der Tod kommt aus dem Einweckglas

Das Glasmuseum Boffzen zeigt ein besonderes Ausstellungsstück: Glasmine 43. Foto: fhm

Boffzen. Es ist unscheinbar und harmlos. Das Einweckglas sieht aus, als könnte man damit gut Kirschen einmachen oder Marmelade einfüllen. Doch aus diesem Einweckglas kam der Tod. Das harmlos scheinende Gefäß ist eine „Glasmine 43“, eine furchtbare Waffe, die im Zweiten Weltkrieg für die  Wehrmacht entwickelt wurde und über eine Million Mal zum Einsatz kam. „Man kann es gar nicht glauben, dass dieses Gefäß aus Glas eine todbringende Waffe war“, sagt Manfred Bues, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Boffzen und ehrenamtlicher Leiter des Glasmuseums. Am Internationalen Museumstag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Museen – Zukunft lebendige Traditionen“ steht und am Sonntag, 19. Mai, begangen wird, ist die Glasmine das neue Ausstellungsstück im Glasmuseum Boffzen. „Zum Internationalen Museumstag sollte ein besonderes Stück aus Glas präsentiert werden“, erläutert Bues. In einer Internet-Auktion habe er das die „Glasmine 43“ entdeckt und ersteigert. Am Sonntag  wird sie von 14 bis 17 Uhr im Glasmuseum zu sehen sein, Manfred Bues wird dazu Erläuterungen geben und für Auskünfte bereitstehen. (fhm)

Mehr lesen Sie im TAH vom 16.05.2019

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