Dienstag, 29. September 2020
Donnerstag, 13. August 2020

Erste Hilfe bei Badeunfällen

Auch in Zeiten von Corona gilt: Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar. Foto: Anette Thanheiser

 

Menschen ertrinken in Freibädern, Seen oder im Meer. Dabei werden häufig die besonderen Gefahren im Wasser, wie starke Strömung oder eiskalte Wasserschichten, unterschätzt. Das ist besonders gefährlich an Badestellen ohne Badeaufsicht. Umgehend eingeleitete Erste-Hilfe-Maßnahmen können im Ernstfall Leben retten. 

„Bewusstlose, die normal atmen, werden in die stabile Seitenlage gebracht. Dabei wird der Kopf überstreckt und der Mund leicht geöffnet. Eine Hand unter der Wange sorgt dafür, dass der Nacken überstreckt bleibt. Dann die Atmung regelmäßig überprüfen“, sagt Kersten Enke, Leiter der Johanniter-Akademie Niedersachen/Bremen und Notfallsanitäter. „Wenn der Gerettete nicht oder nicht normal atmet, beispielsweise sehr langsam und schnappend, müssen Ersthelfer sofort mit der Wiederbelebung beginnen, bis der Rettungsdienst eintrifft.“

 

Mehr lesen Sie im TAH am 13. August 2020