Samstag, 24. Oktober 2020
Montag, 28. September 2020

Exkursion durch den Hutewald Solling

Mit etwas Glück können auf der Exkursion mit der zertifizierten Waldpädagogin auch die Weidetiere im Hutewald beobachtet werden. Foto: Naturpark Solling-Vogler

Nienover. Die Hute ist eine mittelalterliche Form der Waldnutzung. Hierfür wurden in einem besonderen Verbund Eichen gepflanzt. Solche Eichenwälder sind nur noch an wenigen Stellen Deutschlands erhalten. Hier im Solling am Schloss Nienover weiden bereits seit dem Jahr 2000 im Hutewaldprojekt unter uralten Bäumen wieder Exmoorponies und Heckrinder, eine Rückzüchtung zum Auerochsen. Der Naturpark Solling-Vogler leistet mit dem Tiermanagement in diesem überregional bekannten Projekt, dessen Träger die Niedersächsischen Landesforsten sind, einen wesentlichen Beitrag im Bereich Naturschutz und Landschaftspflege. Bei einem rund zweistündigen Rundgang machen am Sonntag, 4. Oktober, Teilnehmer mit der Waldpädagogin Susanne Schröder eine Zeitreise vom Mittelalter bis in die heutige Form der Waldnutzung und durchwandern verschiedene, zum Teil märchenhaft anmutende Waldgebiete. Mit etwas Glück sehen sie auch die großen Weidetiere. Da saich die Teilnehmer auch abseits der Wege aufhalten, ist festes Schuhwerk unbedingt erforderlich. Hunde haben im Hutewald keinen Zutritt.

Treffpunkt ist um 10 Uhr am Parkplatz unterhalb des Schlosses Nienover an der Wassermühle zwischen Amelith und Polier, L 551, Beschilderung Richtung Hutewaldprojekt. Die Exkursion ist gebührenpflichtig, die Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldungen sind bis einschließlich Mittwoch, 30. September, bei der Geschäftsstelle des Naturparks Solling-Vogler im WildparkHaus unter der Telefonnummer 05536/1313 oder per E-Mail unter info@naturpark-solling-vogler.de erforderlich. Es gelten die allgemein bekannten Abstandsregeln. Ein Mund-Nasen-Schutz ist mitzubringen.