Sonntag, 18. August 2019
Dienstag, 07. November 2017

Flüchtlingsfamilie findet 14.000 Mark

Die ehrliche Flüchtlingsfamilie hat alles richtig gemacht. Sie wartet gespannt auf die Klärung der Fundsache, von links: Ismat Hajji, Finderin Tehan Abdullah, Sohn Muhammad Hajji und seine Frau Zaloukh Ahmad.

Holzminden. Es ist eine fast unglaubliche Geschichte, die eine kurdisch-syrische Flüchtlingsfamilie in ein Wechelbad der Gefühle stürzte. Und das Ende ist offen. Tehan Abdullah suchte im Mai die Holzmindener Tafel auf und kaufte dort für zwei Euro Bettwäsche. Als sie diese zu Hause genauer in Augenschein nahm, fielen ihr, darin sorgsam verpackt, 14.000 D-Mark in neuen Scheinen in die Hände. Nach unruhigen Tagen des Grübelns entschied der Familienrat gemeinsam, zur Polizei zu gehen, die Sache anzuzeigen und den Geldfund abzugeben. Von dort gelangte es ins Fundbüro der Stadt Holzminden, wo es noch immer verwahrt wird. Rechtlich ist es so: Wenn sich der rechtmäßige Eigentümer innerhalb von sechs Monaten nach Anzeige des Fundes nicht meldet, geht das Geld in den Besitz des Finders über. Doch wer ist der Eigentümer überhaupt? In wenigen Tagen endet die Halbjahresfrist, und jetzt plötzlich meldet die Holzmindener Tafel Ansprüche auf das Geld an.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel im Täglichen Anzeiger vom 8. November.

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