Samstag, 21. September 2019
Mittwoch, 21. August 2019

Göttingen protestiert gegen Wegfall des ICE-Halts

Der ICE Hamburg-Stuttgart soll von September bis Dezember nicht mehr in Göttingen halten.

Göttingen. Die Deutsche Bahn AG plant, den ICE der Linie 22 (Hamburg-Stuttgart) ab dem 16. September 2019 bis Dezember nicht mehr in Göttingen halten zu lassen. Das Unternehmen begründet den Schritt mit Verspätungen auf der ICE-Linie während der Bauarbeiten auf der Schnellfahrstrecke zwischen Göttingen und Hannover. Stadt Göttingen und Landkreis Göttingen protestieren gegen diese Ankündigung.

In einem gemeinsamen Schreiben fordern Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler und Landrat Bernhard Reuter die DB AG auf, die Entscheidung zu revidieren. Sie verweisen auf die bereits großen Belastungen für Bahnreisende von und nach Göttingen. Die Bauarbeiten führten zu Zugausfällen und längeren Fahrzeiten in Richtung Hamburg und Berlin. Durch den angekündigten Entfall des Zughalts der ICE-Linie 22 gingen für Göttingen direkte Verbindungen nach Frankfurt und Stuttgart verloren. „Die negativen Auswirkungen auf den Bahn-Standort Göttingen sind kaum abzuschätzen und bereiteten uns große Sorge“, schreiben Oberbürgermeister Köhler und Landrat Reuter. „Wir haben erhebliche Zweifel, dass die angestrebte Zeitersparnis im angemessenen Verhältnis zu den Einschränkungen für Bahnreisende steht.“ Das gemeinsame Schreiben ist an die Konzernbevollmächtigte der DB AG für die Länder Bremen und Niedersachsen gerichtet.

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