Freitag, 17. August 2018
Donnerstag, 17. Mai 2018

HAWK-Gebäude im Hafendamm droht der Abriss

Nicht mehr asbestbelastet, aber einsturzgefährdet: Das HAWK-Gebäude der Sozialen Arbeit im Holzmindener Hafendamm.

Holzminden. Das Kapitel „Studieren in der ehemaligen Landwirtschaftsschule“ in Holzminden steht unter keinem guten Stern. Anfang 2017, zu Beginn des geplanten barrierefreien Ausbaus, war eine Asbestbelastung festgestellt worden. Nach wirtschaftlichen Abwägungen fiel die Entscheidung vor ziemlich genau einem Jahr zugunsten einer Asbestsanierung, und diese ist inzwischen auch abgeschlossen. Doch bei der Entkernung des Gebäudes im Hafendamm wurden erhebliche Mängel an der Statik offenbar. Ein vorliegendes Gutachten attestiert „erhebliche Zweifel an der Standfestigkeit des Gebäudes“. Nun droht dem mächtigen Gebäude mit seiner Fassade aus Backstein und Sandstein, das einst Krankenhaus, später Landwirtschaftsschule und Sitz der Landwirtschaftskammer war, doch noch der Abriss. Die weitere Verfahrensweise ist derzeit noch offen, zunächst soll das Ergebnis eines zweiten Gutachtens abgewartet werden, bevor die Entscheidung über die Zukunft des Gebäudes getroffen wird. Aber es sieht nicht gut aus.

„Gutachten macht Neubewertung der Planungen notwendig“, heißt es in einer von Präsident Dr. Marc Hudy autorisierten Stellungnahme der HAWK auf eine Anfrage des TAH nach dem Sachstand der Sanierungsarbeiten. Die Asbest-Sanierung des HAWK-Gebäudes Hafendamm sei unterdessen abgeschlossen und das Gebäude vollständig entkernt. Bei der sich anschließenden Standardprüfung der Bausubstanz seien allerdings „erhebliche Schäden sichtbar geworden“. Diese beziehen sich auf die Statik des Gebäudes. (spe)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 18. Mai 2018

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