Samstag, 24. Oktober 2020
Dienstag, 22. September 2020

Holzminden: Neue „Asli“ wird nicht in Holz gebaut

Der Schulneubau rückt fünf Meter nach Norden. Am Fröbelweg entstehen drei Bauplätze und ein Lehrerparkplatz. Auf dem Plan ist die heutige Schule bereits abgerissen, der Michaelisplatz um einen Buswendeplatz vergrößert. luka ehser architekten/ gomilschak schulz architekten

Holzminden.  Die Astrid-Lindgren-Schule in Holzminden soll neu gebaut werden. Die Stadt hatte einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben, wollte eine Schule bauen, die nachhaltig, energieeffizent und von ökologischer Qualität ist, die CO2-Emissionen vermeidet, Ressourcen schont und sowohl soziokulturell und funktionale sowie technische Qualität besitzt. Der Siegerentwurf schlug eine Schule in Holzbauweise vor, was aufwändiger und vor allem bis zu 20 Prozent teurer als die klassische Stahlbetonbauweise wäre. So wäre die neue „Asli“ gut 2,4 Millionen Euro teurer geworden. Der Rat der Stadt will dieses Geld einsparen und beschloss, die neue Grundschule, abweichend vom Wettbewerbsentwurf, in Massivbauweise zu erstellen. Auch das Raumprogramm wird – in Absprache mit der Schulleitung – reduziert. Ferner wird der Baukörper um rund fünf Meter nach Norden verschoben, um entlang des Fröbelweges mehr Platz für drei Wohnbauplätze und einen Lehrerparkplatz zu bekommen. (spe)

Mehr lesen Sie im TAH am 23. September 2020