Samstag, 29. Februar 2020
Mittwoch, 12. Februar 2020

Holzmindens Bäder werden künftig mit Fernwärme aus der Biogasanlage Albaxen beheizt

Die Bäder in Holzminden werden künftig mit Fernwärme aus der Biogasanlage Albaxen versorgt. Fotos: spe

Holzminden. Das Hallenbad und das Freibad in Holzminden werden künftig mit Fernwärme aus der Biogasanlage Albaxen versorgt. Das hat der Rat der Stadt Holzminden in seiner jüngsten Sitzung fast einstimmig beschlossen. Die Verwaltung wird ermächtigt, einen Wärmelieferungsvertrag mit einer Mindestvertragslaufzeit von zwölf Jahren und Wärmekosten von bis zu 6,5 Cent pro Kilowattstunde mit dem Betreiber der Anlage bei Albaxen, der Busse Biogas GbR, abzuschließen.

Bislang wurden das Hallen- und das Freibad Holzminden über einen 225-Kilowatt-Gasheizkessel und ein Blockheizkraftwerk (BHKW) mit 156 kW Leistung beheizt. Das Blockheizkraftwerk ist schon seit Anfang 2019 wegen eines technischen Defekts außer Betrieb. Die genaue Ursache für den Defekt wurden auch den Ratspolitikern nicht vollumfänglich offengelegt, dennoch war nun Handeln angezeigt.

„Vor dem Hintergrund der mit dem Klimabeschluss des Rates verbundenen Zielsetzung sollte dennoch dem Bezug von Fernwärme aus der Albaxer Biogasanlage Vorzug gegeben werden“, heißt es in der Begründung des Ratsbeschlusses. Die beschlossene Variante ist nicht nur annähernd CO2-neutral, mit dieser Lösung ist auch ein geringer Wartungs- und Bedienaufwand verbunden. Zudem liegen die Ausfallrisiken im Wesentlichen beim Wärmelieferanten, der vorhandene Gaskessel kann weitergenutzt werden und Umbauten im Hallenbad sind nicht erforderlich. (spe)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 13. Februar