Montag, 16. Dezember 2019
Freitag, 30. August 2019

Katholische Kirche führt Jüdin aus Holzminden im „Martyrologium Germanicum“

Juden vor der Deportation von Westerbork nach Auschwitz. Foto: Nationaal Archief

Holzminden. Marianne Hertz ist eine „Zeugin für Christus“. Das sagt die Katholische Kirche, welche die Holzmindenerin im Verzeichnis der Märtyrer führt. Ein Märtyrer ist nach Definition der Kirche ein Mensch, der gewaltsam ums Leben kam, wegen seines Glaubens verfolgt und sich zum Glauben trotz der Lebensbedrohung bekannt hat. All das trifft auf Marianne Hertz zu. Marianne Hertz kam am 14. Januar 1882 in Holzminden als viertes Kind der jüdischen Eheleute Bernhard Hertz und Henriette, geborene Jacobson, auf die Welt. Am 30. September 1942 wurde die getaufte Katholikin in den Gaskammern von Auschwitz zum Opfer der SS-Mörder.

Mehr lesen Sie im TAH vom 30.08.2019