Mittwoch, 19. Dezember 2018
Sonntag, 18. März 2018

Minister beim Handwerktag: Prämie macht den Meister

Zum Handwerkertag werden die besten Lehrlinge und Meister ausgezeichnet.

Holzminden. Als neuer Kultusminister nutzt Grant Hendrik Tonne die Bühne der Stadthalle Holzminden, um zwei wegweisende Entscheidungen der neuen Landesregierung zu verkünden. Er bestätigt die Einführung der Meisterprämie, die schon ab diesem Frühjahr beantragt werden könne, und er lobt ausdrücklich die Weserübergreifende Zusammenarbeit der örtlichen Berufsschulen in Holzminden und Höxter, die mit dieser Kooperation gefährdete Ausbildungsgänge in der Region sichern. Was bisher schon mit Erfolg praktiziert wurde, aber nie so ganz offiziell war, soll bald den förmlichen Segen der Landesregierung bekommen, so Tonne. „Wahrscheinlich im Mai werde ich wieder nach Holzminden kommen, um das Konzept zu unterzeichnen.“
Beifall in der voll besetzten Stadthalle ernten auch die weiteren Akteure, die beim Tag des Handwerks traditionell im Mittelpunkt stehen: Die ehemaligen Auszubildenden, die mit der offiziellen Freisprechung durch Kreishandwerksmeister Uwe Hinz zu Gesellen werden sowie die Jungmeister und die Jubilare, die ihre Meisterprüfungen vor 25, 40, 50, 60 oder sogar 65 Jahren abgelegt haben. „Hinter jeder dieser Zahl steckt ein Lebenswerk“, betonte Delfino Roman, Präsident der Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen bei der Jubilarehrung. Besondere Auszeichnungen gibt es traditionell auch für die besten ihrer Zunft.
Mit der Freisprechung, so betont Kreishandwerksmeister Uwe Hinz, haben nun dreieinhalb Jahre harter Arbeit, Stress und Entbehrungen ein glückliches Ende: „Sie haben es geschafft. Der Gesellenbrief ist die Krönung ihrer Ausbildung, deshalb ist er auch so viel Wert.“

Lesen Sie den ausführlichen Artiekl im Täglichen Anzeiger vom 19. März

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