Sonntag, 18. November 2018
Freitag, 09. November 2018

Mit dem Gedenken ein Zeichen setzen

Die Menschen gedachten der Opfer der Reichspogromnacht. Foto: fhm

Holzminden. Kurzfristig wurde der erste Teil des Gedenken an die Reichspogromnacht am 9. November 1938 am Freitagabend auf den jüdischen Friedhof an der Allersheimer Straße verlegt. Unbekannte hatten dort Grabmäler zerstört. „Jede Schändung eines Friedhofs ist ein Frevel, egal ab christlich, jüdisch“, sagte Superintendent Ulrich Wöhler, der für die evangelische Kirche zum Gedenken eingeladen hatte. Es sei nicht sicher, ob diese Tat einen antisemitischen Hintergrund hat, aber es sei gut, dass so viele zum Gedenken gekommen sind und damit ein Zeichen setzen. „Wir sind das den Juden, die hier begraben sind, den Juden, die heute leben, uns selbst und unserer Geschichte schuldig.“ Das Gedenken wurde in der Lutherkirche und am Katzensprung fortgesetzt.

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