Montag, 16. Dezember 2019
Donnerstag, 21. November 2019

Polizei Paderborn geht gegen Mitarbeiter wegen Kinderpornografieverdachts vor

Blaulicht auf Polizeiwagen. (dpa/dpa/picture-alliance/Archiv / dpa)

Wegen Verdachts auf Besitz von Kinderpornografie hat die Kreispolizeibehörde Paderborn einen ihrer Mitarbeiter mit sofortiger Wirkung freigestellt. Darüber hinaus wurden gegen den 34-Jährigen ein Betretungsverbot für polizeiliche Diensträume ausgesprochen, wie die Polizei in der nordrhein-westfälischen Stadt am Donnerstag mitteilte. Laut "Westfalen-Blatt" war Mann als Auswerter für Kinderpornografie beschäftigt und soll selbst entsprechende Fotos angefertigt haben.

Tatort sei ein Freibad im Kreis Lippe gewesen, berichtete die Zeitung weiter. Es handle sich nicht um einen Polizeibeamten, sondern um einen Regierungsbeschäftigten. Der Paderborner Polizei zufolge war der Mann erst im vergangenen Juli als IT-Ermittlungsunterstützer in der Direktion Kriminalität eingestellt worden.

Bei der internen Untersuchung habe sich herausgestellt, dass gegen den Mann ein Strafverfahren im nordrhein-westfälischen Kreis Lippe anhängig sei. Die Ermittlungen in dem Fall führt die für Verfahren gegen Polizeibeschäftigte zuständige Kriminalhauptstelle in Bielefeld. Paderborn (AFP) / © 2019 AFP