Freitag, 24. November 2017
Dienstag, 14. November 2017

Starke Starts der RunArtists

Das RunArtist-Team vor dem Start am Schiedersee

Holzminden (r). Langsam nähert sich die Wettkampfsaison dem Ende, aber natürlich gibt es noch das ein oder andere Highlight. So war ein Großteil der Mitglieder auch an diesem Wochenende unterwegs. Bekannt für gute Wettkämpfe ist der Zehn-Kilometer-Lauf um den Schiedersee führende Schiederseelauf. Die Strecke hat besonders im Herbst ihre optischen Reize, wenn auch in diesem Jahr die Sonne fehlte. Ganz starke Zeiten vermiest der lange, wenn auch nicht unbedingt steile Anstieg im letzten Viertel der Strecke. Gleich neun Mitglieder und ein Noch-Gast waren für den RunArtist am Start.

Schnellste Frau an diesem verregneten Tag war Larissa Scheidemann. Ihr Ziel, endlich die 43 Minuten auf dieser Strecke zu knacken, gelang ihr eindrucksvoll. Sie kam nach 42:36 Minuten als zweite Frau ins Ziel. Besonders beeindruckend war, dass sie zu Beginn des Anstiegs noch Fünfte war.

Auch Jennifer Müller war wieder einmal am Start. Sie gewann die Frauen-Hauptklasse in 46:42 Minuten. Eigentlich keine besondere Zeit für Müller, doch sie schob in einem Baby-Jogger Tochter Ofelia um den See. Manch vermeintlich schneller Läufer war überrascht, als er von den beiden überholt wurde.

Recht zufrieden mit ihrem Lauf war Christin Einwohlt, die nach 51:46 Minuten ins Ziel kam. Sie kann zufrieden mit dem Erreichten in ihrer ersten Wettkampfsaison sein und schaut nun auf die Ziele im nächsten Jahr. Heute wurde sie in ihrer Altersklasse Vierte.

Glücklich darüber, schmerzfrei zu laufen, war Stella Kaschura, nicht zufrieden war sie allerdings mit ihrer Zeit von 53:19 Minuten und Platz fünf. Sie hatte sich mehr vorgenommen. Aber nach der langen Wettkampfpause und der doch kurzen Trainingszeit, wollte der Körper nicht so richtig.

Schnellster RunArtist war wieder einmal Jan Kaschura. In 33:55 Minuten wurde er diesmal Gesamtzweiter hinter Lokalmatador Elias Sansar. Drei Kilometer liefen die beiden noch zusammen, doch dann wurden Kaschuras Beine müde. Das war aber abzusehen, steht er doch in der Vorbereitung zum Röntgenlauf und absolviert zurzeit Trainingsläufe mit über 40
Kilometern Länge. Jetzt heißt es noch, den Röntgenlauf zu laufen, dann geht es in die herbeigesehnte Regeneration.

Bei Lars Meier weiß man nie, wie es um seine Form bestellt ist. Er läuft wenig, bestreitet aber viele Kilometer mit dem Rad. Umso mehr überrascht es, dass er konstant unter 40 Minuten für die zehn Kilometer benötigt. So war es auch diesmal, er kam nach 39:22 Minuten ins Ziel und wurde Zweiter in seiner Altersklasse.

Nach einer längeren Verletzungszeit scheint es jetzt für Dennis Einwohlt wieder aufwärts zu gehen. 42 Minuten hatte er sich vorgenommen, 41:59 ist er gelaufen. Leider hat er den Sprung aufs Treppchen mit Platz vier knapp verpasst.

Einen gewaltigen Temposprung machte Sedat Sarp. Schon im Vorfeld hatte er angedeutet, dass er sich eine Zeit um die 48 Minuten vorstellen kann. Doch mit 45:37 Minuten blieb er deutlich unter seinen eigenen Vorgaben.

Das neueste Mitglied, Björn Löffelsend, lief mit 50:51 Minuten ein gutes Rennen. Bei künftig strukturierterem Training werden die 50 Minuten sicherlich bald fallen.

Noch als Gast, aber sicherlich auch bald RunArtist, war Ronny Knochenhauer am Start. Alle, am meisten er selbst, waren über die Zeit von 45:55 Minuten doch sehr überrascht.

Finnenbahnen-Meeting

Nicht nur am Schiedersee war der RunArtist vertreten, auch in Schloss Holte, beim dortigen Finnenbahnen-Meeting waren, wie 2016, die drei Niedersachsen am Start: Sascha Hettmann, Thorsten Raulfs und Ulrich Radtke. Start war um 18.30 Uhr, dann wurde 99 Minuten gelaufen. Immer abwechselnd gingen die Drei auf die 1400-Meter-Bahn, die diesmal leider wenig Ähnlichkeit mit einer Finnenbahn hatte. Durch den starken Regen war die Strecke morastig und wurde natürlich von Runde zu Runde schwieriger.

So wichen dann die meisten Läufer auf den angrenzenden Grünstreifen aus. Es war natürlich nicht verwunderlich, dass die Drei weniger Strecke schafften, als im Vorjahr. Aber das war bei dieser Veranstaltung nicht so wichtig. Es stand der Spaß im Vordergrund und der war da. Immerhin kamen 17 Runden oder 24,85 Kilometer zusammen. Das war in der Gesamtwertung der 21. Platz von 50 Mannschaften.

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