Freitag, 15. Dezember 2017
Mittwoch, 06. Dezember 2017

Tor zum jüdischen Friedhof in Holzminden restauriert

Die Vertreter der Jüdischen Gemeinde Niedersachsen an der neugestaltete Toranlage.

Holzminden. Es ist ein Tor zur Ewigkeit für die Menschen jüdischen Glaubens, dieses schmiedeeiserne Kunstwerk, das den Weg öffnet zum jüdischen Friedhof in der Allersheimer Straße. Es ist ein Tor, das einmal für die Gleichberechtigung der Glaubensrichtungen in Holzminden stand, das dann Rost angesetzt hat – und jetzt restauriert ist. Deshalb gibt es eine kleine Feierstunde. Und in der wechselt der Schlüssel für das Tor den Besitzer. Es sind Marina Jalowaja, die Vizepräsidentin des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen und Gideon Bodo Riethmüller, Abteilungsleiter des Landesverbandes, die den Schlüssel entgegennehmen. Denn, „ein jüdischer Friedhof muss im Eigentum einer jüdischen Organisation sein“, beton Gideon Bodo Riethmüller und erklärt: „Ein jüdischer Friedhof hat Ewigkeitsbestand. Er bleibt auch dann ein jüdischer Friedhof, wenn sämtliche Grabsteine willkürlich und gewaltsam entfernt wurden“. (bs)

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