Freitag, 10. April 2020
Samstag, 14. März 2020

Wegerecht verweigert: Tierschutzverein Holzminden-Höxter will klagen

Vorsitzender Jens-Uwe Müller und Tierheimleiter Carsten Voss vor dem Anwesen, das zum Tierheim werden soll – und bislang nicht darf. Foto: bs

Holzminden. Die Situation ist verfahren. Die Fronten verhärtet: Der Tierschutzverein Holzminden-Höxter, der im Tannenhof am Allernbusch das neue Tierheim einrichten will, darf auch ein Jahr nach dem Kauf das alte Celten-Anwesen nicht sanieren und ausbauen. Ihm fehlt weiterhin das Wegerecht. Und die Feldwegeinteressentschaft Holzminden ist nicht bereit, dem Tierheim genau dieses Wegerecht einzuräumen. Es geht um rund 60 Meter Weg, die der Feldwegeinteressentschaft Holzminden gehören. Und um unversöhnliche Standpunkte. Gerade hat die Feldwegeinteressentschaft in der Jahreshauptversammlung mit großer Mehrheit das Ansinnen des Tierschutzvereins abgelehnt. „Keiner hat etwas gegen Tierschutz, aber nicht an dieser Stelle“, kommentiert Friedrich Schütte, Vorsitzender der Feldwegeinteressentschaft, den Beschluss. „Wir werden nach wie vor an diesem Standort festhalten“, betont dagegen Jens-Uwe Müller, Vorsitzender des Vereins Tierschutz Holzminden-Höxter. Er will jetzt die gerichtliche Klärung: „Wir hängen im luftleeren Raum. Wir haben beschlossen, einen Anwalt einzuschalten und das Notwegerecht einzuklagen.“ (bs)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 14. März