Sonntag, 16. Juni 2019
Mittwoch, 09. Januar 2019

Die Jüngsten sind die Besten

Die jungen Stabhochspringer des MTV 49 Holzminden gaben ihre Visitenkarte in Leverkusen beim Season Opening ab und brachten sich für die Landesmeisterschaften in Position.

Holzminden. Einen Saisoneinstand mit viel Potenzial legte das junge Stabhochsprung-Team des MTV 49 Holzminden in Leverkusen hin. Dabei ragten Sarah Grupe und Leah Dahmen heraus, die als Jüngste den U16-Wettbewerb der Mädchen mit einem Doppelsieg beendeten. Sarah gelang erstmals ein Sprung über drei Meter.

Höhentechnisch lief nicht alles nach Wunsch für das sechsköpfige Team aus Holzminden, aber der Auftritt der drei Jungen und drei Mädchen verspricht für die Zukunft mit mehr Wettkampfroutine noch deutlich bessere Resultate. Viel scheiterte auch an der Stabauswahl: In den entscheidenden Momenten fehlten den MTVern geeignete Stäbe, weil die Wettkampfdynamik der Sechs in dieser Form nicht vorauszusehen war. Und so musste man sich notgedrungen härtere Stäbe vom veranstaltenden Bayer Leverkusen ausleihen.

Im gemeinsamen Wettbewerb der 14- und 15-jährigen Mädchen musste Lilly Balke ihrer Nervosität Tribut zollen, denn noch nie hatte sie einen Wettkampf bei 2,20 Metern begonnen. Zu ihrer Erleichterung schaffte sie diese Höhe, kam dann aber nicht mehr höher und wurde Neunte. An der Spitze des umfangreichen Feldes zogen mit Sarah Grupe und Leah Dahmen die beiden Jüngsten unaufhaltsam ihre Bahn. Am Ende durfte Sarah über ihren ersten Drei-Meter-Sprung jubeln – fast hätte sie auch noch 3,10 Meter geschafft – und sich über den Sieg gefreut. Leah, die besonders unter dem „Stabmangel“ zu leiden hatte, überquerte auf Anhieb 2,80 Meter und sicherte sich damit Platz zwei.

Bei den Jungen musste Janik Meyer als Erster „ran“ – er hatte sich für 2,40 Meter als Einstieg entschieden und begeisterte mit einem technisch sauberen und hohen Sprung. „Der Junge hat Pfeffer!“ so die anerkennende Bemerkung eines Beobachters. Leider konnte Janik unverständlicher Weise diese Qualität nicht wiederholen und grämte sich am Ende gewaltig über die entgangene mögliche neue Bestleistung. Die schaffte Jonah Klüver, der mit der Einstellung seines Hausrekordes von 3,10 Metern auf Platz fünf kam – auch ihm fehlte bei den hohen Höhen der geeignete Stab. Als Letzter stieg Julian Kuhnt bei drei Metern ein und deutete hier bereits mit einem haushohen Flug seine herausragenden Möglichkeiten an. Er kam mit 3,40 Meter gleich um 70 Zentimeter höher als im Vorjahr an gleicher Stelle. Dass er unnötiger Weise den Sieg noch aus der Hand geben musste, ist sicherlich seiner in letzter Zeit zu geringen Sprungpraxis geschuldet. Zwei Wochen vor den Landes-Hallenmeisterschaften war dieser Wettkampf für das MTV-Team eine willkommene und notwendige Standortbestimmung in punkto Können und – ganz besonders – Stabauswahl.

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