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Donnerstag, 17. Juni 2021

Ahrensberg, Mosterholz und Hohe Egge

Die besonderen geographische Punkte im Landkreis Holzminden

Holzminden (30.01.17). Auf diese Fragen können Ingo Meyer und Bernd Hotopp vom Katasteramt Holzminden sofort Antwort geben. „Welches sind die besonderen geographischen Punkte des Landkreises Holzminden, der höchste und der tiefste Punkt, der nördlichste, südlichste, der östlichste und der westlichste?“, will der TAH wissen. Die beiden Mitarbeiter des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) sind in Sachen Vermessung, Karten, Geodaten und Topographie absolute Experten. Und sie liefern gleich die passenden Karten zu den Antworten. Ingo Meyer ist Leiter des Katasteramtes Holzminden, Bernd Hotopp ist für Liegenschaftsvermessungen zuständig.

Der Nordpol liegt bei Bremke, der Südpol bei Lauenförde

Der nördlichste Punkt des Landkreises Holzminden findet sich nördlich von Bremke, auf dem Ithkamm. Dort auf 315 Metern über Normalnull befindet sich sozusagen der Nordpol des Landkreises. Einen Schritt dahinter beginnt dann der Landkreis Hameln-Pyrmont. Sein Pendant, der Südpol, ist bei Lauenförde zu finden. Südlich des Freizeitgeländes „Weserberglandsee“, am sogenannten Hechtgraben, ist der südlichste Punkt des Kreises. Die Höhenmessung, so erklären die Experten des Katasteramtes, ergibt übrigens an dieser Stelle 95 Meter. „Das ist aber noch nicht die tiefste Stelle des Landkreises“, erläutert Ingo Meyer. Dieser Punkt befindet sich zwar auch an der Weser, aber weiter nördlich. Mit 69 Metern wurde dieser besondere geographische Punkt an der Weser zwischen Daspe und Hehlen gemessen.

Der östlichste Punkt des Landkreises wurde von Vermessungsexperten bei Ammensen festgestellt. Es ist die „Hohe Egge“ auf dem Höhenzug des Selter. Die Höhe beträgt dort 390 Meter. Knapp 50 Kilometer davon entfernt befindet sich der westlichste Punkt. Er ist zu finden im Waldgebiet bei Vahlbruch nahe dem Forsthaus Mosterholz, in einer Höhe von 250 Metern.

Wenn man sich nach dem höchsten Punkt im Landkreis Holzminden erkundigt, hört man oft die Antwort: Das muss doch die Große Blöße im Solling sein. „Aber das ist  nicht die richtige Antwort“, macht Ingo Meyer deutlich. Denn die „Große Blöße“ wird zwar mit 529 Metern angegeben und ist der höchste Punkt im Solling, befindet sich aber schon im Landkreis Northeim. „Das ist nicht mehr innerhalb des Landkreises Holzminden.“ Der Große Ahrensberg zwischen Silberborn und Hellental ist die höchste Erhebung im Landkreis Holzminden, nur etwa vier Meter kleiner als die „Hohe Blöße“ und misst 524 Meter.

Das Katasteramt Holzminden in der Böntalstraße als Teil des Landesamts für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen (LGLN) stellen Karten und Daten des Liegenschaftskatasters für die unterschiedlichsten Zwecke zur Verfügung, sei es für Planungen, Bauvorhaben, wirtschaftliche oder rechtliche Belange. Das Karten- und Datenmaterial ist in verschiedenen Maßstäben erhältlich, von der Liegenschaftskarte 1:1000, der amtlichen Präsentationsgrafik im Maßstab 1:2500, der amtlichen Karte 1:5000 bis hin zu digitalen Landschaftsmodellen, Straßenkarten, Geobasis-Informationen, digitalen Orthophotos und Luftbildern. (fhm)

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