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Freitag, 27. November 2020

Kein Amateurhandball bis Ende des Jahres

Mit der Entscheidung des Handballverbandes wurde gerechnet. Foto: Pixabay

Stadtoldendorf. Mit sofortiger Wirkung ist der Betrieb im Amateurhandball eingestellt. Das hat der Handballverband Niedersachsen am Donnerstag, 28. Oktober, in einer Presseerklärung mitgeteilt – noch vor der Konferenz der Ministerpräsidenten und der Bundeskanzlerin. Damit fallen bis Ende des Jahres alle geplanten Saisonspiele aus. Freundschafsspiele sollen aber möglich sein. „Wir haben das einkalkuliert“, sagte TV-Trainer Dominik Niemeyer gegen über der TAH-Sportredaktion. Die Entscheidung des Verbands sei für ihn wenig überraschend und daher auch nachvollziehbar gewesen: „Wenn man sich in einer Pandemie befindet, dann muss man mit Ausfällen rechnen. Eine so lange Pause habe ich nicht erwartet aber jetzt müssen wir sehen, wie es für alle Parteien am besten weitergeht.“

Für die Zeit ohne Spielbetrieb müsse der TV nun sehr anpassungsfähig sein. Denn im Gegensatz zum Saisonabbruch im März ist es diesmal vorerst nur eine Saisonunterbrechung. „Wir gehen erstmal davon aus, dass wir im Januar – in welcher Form auch immer ­­– die Saison weiterführen. Dazu müssen wir uns natürlich fit halten. Je nachdem, was die Hygieneverordnungen hergeben, werden wir trainieren. Im besten Fall trainieren wir zusammen in der Halle, um uns weiter einzuspielen und die Neuzugänge weiter zu integrieren. Sollte das nicht erlaubt sehen, müssen wir wieder auf individuelle Trainingspläne zurückgreifen“, erklärte Niemeyer zum weiteren Vorgehen.

Der Handballverband Niedersachsen hat den Spielbetrieb bis Ende Dezember zwar eingestellt, Freundschaftsspiele sollen unter den vorgesehenen Hygienemaßnahmen der jeweiligen Kommunen aber weiter möglich sein. Dazu sagte Dominik Niemeyer: „Die Einräumung von Freundschaftsspielen finde ich ein bisschen widersprüchlich, sofern sie überhaupt möglich ein werden. Wenn sie möglich sind, so werden natürlich auch wir sehen, dass wir weiter Spielpraxis dadurch bekommen.“

Wie der Betrieb bis Ende des Jahres tatsächlich aussehen wird, ist noch unklar. Die Hoffnung bei TV-Coach Niemeyer ist aber, dass im Januar wieder planmäßig gespielt werden kann: „Ich hätte eigentlich schon gerne weitergemacht, weil wir gerade eine gute Phase hatten. Aber die Gesundheit geht vor und wir müssen sehen, dass wir alles möglich machen, um mit größtmöglicher Sicherheit im neuen Jahr weiterzumachen.“ (tp)

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