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Donnerstag, 27. Juli 2017

Schulen können an der Juniorwahl 2017 teilnehmen

Kreis Holzminden (r). Seit 1999 findet das Projekt Juniorwahl bundesweit parallel zu allen Europa-, Bundes- und Landtagswahlen statt. Zur Bundestagswahl 2017 nehmen bereits über 3000 Schulen und damit über eine Million Jugendliche an dem Projekt teil – ein neuer Rekord. Auch aus dem Weserbergland beteiligen sich bislang schon elf Schulen an der Juniorwahl.

Die Juniorwahl soll Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 an die Prozesse der demokratischen Willensbildung heranführen und so Demokratie einüben. Nach einer intensiven Vorbereitung im Unterricht führen die Jugendlichen eine Woche vor der Bundestagswahl eine Juniorwahl durch. „Die Juniorwahl ist ein großartiges Projekt, weil es den Jugendlichen bereits zeigt, wie Demokratie und Wahlen funktionieren, bevor sie wahlberechtigt sind. Damit legt sie den Grundstein für die spätere Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen und hilft den Jugendlichen, unsere Demokratie zu verstehen“, so die SPD-Bundestagsabgeordnete Gabriele Lösekrug-Möller.

Unterstützt wird das Projekt durch den Deutschen Bundestag, das Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend, die Bundeszentrale für politische Bildung und weiteren Institutionen der Bundesländer. Mit ihrer Hilfe kann die Teilnahme von bundesweit 3000 Schulen gesichert werden.

Auch in Niedersachsen stehen jedoch noch Schulen auf der Warteliste, die finanzielle Unterstützung für ihre Teilnahme an dem Projekt benötigen. Mit dem Kauf einer sogenannten „Juniorwahl-Aktie“ in Höhe von 250 Euro kann einer Schule unkompliziert die Teilnahme ermöglicht werden, egal ob eine Klasse oder die ganze Schule bei der Juniorwahl ihre Stimmen abgeben möchte. Der Förderverein der Schule, ein lokales Unternehmen oder andere Sponsoren finden weitere Informationen dazu unter: www.juniorwahl.de/Aktien.html.

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© Täglicher Anzeiger Holzminden