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Donnerstag, 24. Juni 2021

Der Teufel hat ihr das Genick gebrochen

Strafe war die Hinrichtung auf dem Scheiterhaufen, wie es in einer Darstellung aus dem 16. Jahrhundert zu sehen ist. Grafik: Archiv

Stadtoldendorf. Die Hexenverfolgung gehörte zu den prägenden Ereignissen des Mittelalters in Europa. Unschuldige Menschen wurden beschuldigt Hexen oder Zauberer zu sein und mit dem Teufel im Bunde zu stehen. Dieser Verfolgungswelle fielen bis zu 60.000 Menschen zum Opfer. Sie wurden hingerichtet – zumeist durch Verbrennung – oder starben schon unter der Folter während des Prozesses. Den Höhepunkt dieser brutalen und wahnhaften Verfolgung erlebte Mitteleuropa zwischen 1550 und 1650. Auch im Kreis Holzminden waren die Hexenjäger unterwegs und beschuldigten unschuldige Menschen, andere zu verzaubern und das Werk des Teufels zu vollführen. Eines dieser Opfer war Margarethe Werthmann aus Stadtoldendorf. In einem Buch aus dem 19. Jahrhundert wurde ihr Schicksal aufgeschrieben, in weiteren historischen Werken wurden die noch vorhandenen Akten des Prozesses gegen Margarethe Werthmann ausgewertet. (fhm)

Mehr lesen Sie im TAH vom 12.05.2021.

 

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