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Samstag, 24. Juli 2021

Dürreschäden erfordern Wegesperrung am Idtberg

Auf den ersten Blick ist die „Gefahr von oben“ nicht immer zu erkennen. Foto: Forstamt Grünenplan

Grünenplan. Die Niedersächsischen Landesforsten müssen ein Teilstück des Ith-Hils-Weges am Idtberg sperren. Die Dürre der vergangenen Jahre hat an den alten Bäumen Spuren hinterlassen: vertrocknete Äste und Kronenteile und in ihrer Stabilität beeinträchtigte Bäume bedeuten eine Gefahr für Wanderer und lassen eine sichere Benutzung des Weges nicht mehr zu.
Der Weg führt durch die Wälder der Niedersächsischen Landesforsten über den Ithkamm. Im Bereich Kaierde kreuzt der Wanderweg das Naturschutzgebiet Idtberg und den Naturwald Idtberg. Rund 200 Jahre alte Buchen stehen dort entlang der Wege. Die Buchen leiden unter der Trockenheit der vergangenen Jahre besonders stark. Durch das fehlende Wasser sind die Abwehrmechanismen der Bäume geschwächt. Die Hitze und die Trockenheit führen zu Rissen in der Rinde, die Eintrittspforten für Pilze und Insekten sind. Die dadurch bedingte Zersetzung des Baumes führt dazu, dass das Holz spröde wird und wie Glas zersplittert. Es ist anschließend nicht einmal ein Windstoß notwendig, um die Äste zum Herabfallen zu bringen. Selbst noch grüne Buchen haben in den oberen Kronenschichten abgestorbene Äste, die jederzeit brechen können.


Mehr lesen Sie im TAH am 22. Juni 2021

 

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