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Montag, 01. März 2021

Mutiertes Coronavirus auch im Landkreis Northeim nachgewiesen

Der Landkreis Northeim verschärft die Quarantänemaßnahmen, nachdem das mutierte Coronavirus dort nachgewiesen worden ist.

Northeim. Der Landkreis Northeim verschärft das Vorgehen bei der Anordnung von Quarantänemaßnahmen im Zusammenhang mit dem aktuellen Pandemiegeschehen. Denn im Nachbarlandkreis ist jetzt auch das mutierte Coronavirus nacgewiesen woren.

Bisher galt für Personen in Quarantäne, dass sie nach zehn Tagen auf eigenen Antrag aus der Quarantäne entlassen werden konnten, wenn ein negativer Corona-Test vorlag. Spätestens nach vierzehn Tagen und Symtomfreiheit von mindestens drei Tagen endete die häusliche Quarantäne bisher automatisch.

Ab sofort beträgt die Dauer der Quarantäne in jedem Fall mindestens vierzehn Tage, eine vorzeitige Entlassung ist auch mit negativem Testergebnis nicht mehr möglich.

„Wir reagieren damit auf die mutierte Variante des Coronavirus, die jetzt auch im Landkreis Northeim nachgewiesen wurde“, so Amtsärztin Dr. Regine Pabst. So gebe es erste Anhaltspunkte dafür, dass die mutierte Variante weitaus ansteckender ist, als das bisherige Virus. „Wir haben Infektionen im Umkreis der Infizierten unter Personen festgestellt, die wir bisher nicht dem unmittelbaren Kontakt zugerechnet hätten“, so Dr. Pabst weiter. Neu ist deshalb auch, dass zum Ende der Quarantäne von den Betroffenen immer ein negatives Testergebnis vorzuweisen ist. Die Quarantäne endet damit nicht mehr automatisch durch Zeitablauf.

Die Testungen werden in Absprache mit den Gesundheitsdiensten im Testzentrum in Einbeck oder direkt bei den Gesundheitsdiensten in Northeim durchgefĂĽhrt.

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