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Mittwoch, 27. Januar 2021

Stadtoldendorf: Das Haus mit der Taube der Liebe

Um das Haus in der Stiftstraße dreht es sich im Bericht von Walter Dach aus dem Jahr 1950. Foto: fhm

Stadtoldendorf. Digitale Post aus Düsseldorf erreichte die TAH-Redaktion. Monika Dach ist die Absenderin, ihr Vater Walter Dach schrieb einst aus Stadtoldendorf für die Holzmindener Heimatzeitung. „Man soll es nicht glauben, es ist fast 71 Jahre her!“ erklärt die Tochter. Sie hat einige von ihrem Vater verfasste „Geschichten“ wiedergefunden und findet, dass sich daran vielleicht auch heutige Zeitungsleser noch erfreuen könnten. Die Redaktion nimmt die Anregung gerne auf und veröffentlicht einen weiteren Beitrag aus der Feder von Walter Dach. Er ist im Januar 1950 im TAH erschienen und beginnt so:

Wer die steile Stiftstraße hinaufgeht, der sieht zur linken Hand ein aus rotem Sandstein erbautes, in seinem Stil ein wenig sakral anmutendes Haus – das „Hospital zum Heiligen Geist“. Ehemals trug es diesen Namen an der Straßenseite, und wir empfehlen, den Namen wieder anzubringen. Der Eingang ist am Giebel, eine schmiedeeiserne beschlagene Tür zieht das Auge des Besuchers auf sich. Über der Tür ist ein schönes Relief, die biblische Taube, die aus der Wolke herniederschwebt – das christliche Zeichen des Geistes der Liebe.

Das Haus, 1907 erbaut, beheimatet die Gemeindeschwestern unserer Stadt. Schwester Marie, die Schwester der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde, Schwester Magdalene und zehn ältere Frauen, die hier ihren Lebensabend verbringen.

Mehr lesen Sie im TAH am 14. Januar 2021

 

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