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Donnerstag, 06. Mai 2021

Über Innenstadtgrundschule, Remter und Architektenwettbewerb

Das Campe-Gymnasium: Links der Anbau, rechts der Remterbau, über dessen Erhalt diskutiert wird. Foto: spe

Holzminden. Der Stadtrat Holzminden hat den Bau einer Innenstadt-Grundschule beschlossen (der TAH berichtete). In Frage kommt das Grundstück an der Wilhelmstraße, auf dem sich heute noch das Campe-Gymnasium mit dem historischen Remtergebäude befindet. Es gehört dem Landkreis und würde dann an die Stadt Holzminden  übergehen. Die Verwaltung will für Entwurf und Planung des Neubaus einen Architektenwettbewerb durchführen, so wie es üblich ist und wie auch bei der neuen Astrid-Lindgren-Grundschule verfahren wurde. Die WIR/GFH/UWG-Gruppe hat Zweifel und argumentiert, in der Vergangenheit hätten Architektenwettbewerbe „durchgängig“ dazu geführt, dass die eingeplanten Kosten „weit überschritten wurden“. Weil es sich bei einer Grundschule um einen „reinen Funktionsbau“ handele, müsse es „andere Wege geben, ein solches Gebäude in einer vorgegebenen Zeit und unter Berücksichtigung eines vorgegebenen Kostenrahmens zu verwirklichen“. Die Gruppe hat deshalb einen Antrag gestellt, wonach die Verwaltung Alternativlösungen zu einem Architektenwettbewerb erarbeiten und den Gremien zur Beratung und Beschlussfassung vorlegen soll. Der Bauausschuss befasste sich am Dienstag erstmals mit diesem Antrag, diskutierte in der Sache leidenschaftlich – und lehnte den Antrag mit Mehrheit ab. An einem Architektenwettbewerb wolle man festhalten, er biete viele Vorteile, wie den Vergleich und die Auswahl der besten Ideen und Entwürfe. Dieses Verfahren sei auch nicht verantwortlich für überschrittene Kosten. (spe)

Den ausführlichen Artikel lesen Sie im TAH vom 22. April

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