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Montag, 19. April 2021

Würgassen: Der Widerstand wächst weiter

Über 200 Teilnehmende der Autodemo ließen ihrem Ärger über das rücksichtslose Vorgehen der BGZ freien Lauf. Foto: ue

Würgassen. Der Verein Atomfreies 3-Ländereck hatte gerufen, und viel, viel mehr Teilnehmer als der Vorstand erwartet hatte, waren dem Aufruf zu Autodemo direkt vor das Tor des ehemaligen AKW Würgassen gefolgt. „Das ist ein klares Zeichen aus der Region heraus. Wir lassen das nicht mit uns machen. Politische Versprechen dürfen kein Kriterium für die Standortwahl eines Zwischenlagers sein“, schickte Dirk Wilhelm, Vorsitzender des Vereins klare Worte und eine Kampfansage an die Gesellschaft für Zwischenlagerung BGZ und das Umweltministerium. Mit rund 120 Teilnehmenden hatte der Vorstand gerechnet, am Ende waren es weit über 200 Autofahrer, Fahrradfahrer und Fußgänger, die den Weg zum ehemaligen AKW gefunden hatten, und alle Reden mit lautstarkem Hupen, Trommeln und Trillerpfeifen quittierten.  Grund der Zusammenkunft: Vor genau einem Jahr hatte die BGZ quasi über Nacht ihre Pläne auf den Tisch gelegt, in Würgassen rund 90 Prozent des deutschen Atommülls auf dem Weg zum Schacht Konrad bei Salzgitter zu sortieren und zwischenzulagern. Und so kamen die Teilnehmenden der Autodemo von Hannover bis Kassel, von Northeim bis Warburg. Längst reichte der vorgesehene Platz nicht aus, so dass die Autos bis runter zur L550 standen. „Chapeau – Hut ab, Ihr seid der Hammer“, rief Wilhelm den Teilnehmenden zu. (ue)

Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der TAH-Ausgabe vom 08.03.21
 

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